Arbeiten bei Rudolf Fritz

Ihre Arbeit bei Rudolf Fritz

Bei Rudolf Fritz haben wir den ganzen Menschen im Blick: seine Interessen, seine Stärken, seine Ecken und Kanten. Nur so ist es möglich, dass jede und jeder seine Potenziale freisetzen kann. Und das dient uns allen: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Innovationskraft der Teams, dem Erfolg von Rudolf Fritz.

Typisch untypisch: Karrieren bei Rudolf Fritz

Lassen Sie sich von unserem Teamgeist anstecken – werden Sie ein Teil davon. Sprechen Sie uns an, kommen Sie bei uns vorbei. Vielleicht machen Sie schon bald eine typisch untypische Karriere…

Johannes Tadesse

„Im Studium hatte ich immer Angst, bei den Prüfungen durchzufallen. In der Ausbildung dagegen wurde ich so gut unterstützt, dass mir das alles ganz leicht vorkam.“

Ausbildung statt Uni

An sein erstes Bewerbungsgespräch bei Rudolf Fritz erinnert sich Johannes Tadesse gut: „Ich war vorher aufgeregt und hinterher total entspannt.“ Da war er sechzehn und auf der Suche nach einem Praktikumsplatz für sein Fachabitur. Überzeugt hat er wohl damit, dass er seine Ziele beschreiben konnte und echtes Interesse an der Elektronik mitbrachte. Und so verbrachte er ein abwechslungsreiches Jahr im Schaltanlagenbau und in der Luftfahrttechnik, lernte er Flugzeugkomponenten zu reparieren und Kabelbäume zu konfektionieren.

Es geht auch ohne Bachelor

Nach der Schule glaubte er, seine Ziele nur mit einem Studium erreichen zu können. Aber dann war da diese Angst, durchzufallen – so wie viele seiner Kumpels. Da erinnerte sich Johannes Tadesse daran, wie wohl er sich bei Rudolf Fritz gefühlt hatte. Und beschloss, erst mal eine Ausbildung als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik zu machen.

Wer will, kommt weiter

Schon vor dem Ende der Ausbildung durfte er ein komplettes Projekt planen: „Ich habe meine Ausbilder so lange genervt, bis sie mir einen leeren Plan gegeben haben, den ich zu Hause fertiggemacht habe.“ Der Entwurf kam an, und Johannes Tadesse half schon bald bei der Baustellenbetreuung. Als nächstes will er die Meisterprüfung machen. „Dabei werde ich mehr als gut unterstützt. Ich behalte sogar meinen Arbeitsplatz, das ist bei vielen meiner Freunde nicht so.“

Ausbildung lohnt sich

Johannes Tadesse kann nicht nur gut mit Menschen umgehen, sondern auch gut rechnen. So fand er heraus, dass er mit einem Bachelor-Abschluss bis zur Pensionierung nur unwesentlich mehr verdienen würde als mit seiner Ausbildung. Das ist ihm ein Studium nicht wert: „Die Arbeit hier ist so abwechslungsreich – dafür steh ich sogar morgens früh auf!“

Zudem fand er heraus, dass er mit einem Meister-Abschluss die gleichen Aufstiegschancen bei Rudolf Fritz wie ein Bachelor-Absolvent hat.

Ralf Wernicke

„Ein Teil der Leitungspositionen bei Rudolf Fritz ist mit Mitarbeitern aus dem eigenen Haus besetzt, ein Teil mit Kolleginnen oder Kollegen von außen. So entsteht eine prima Mischung aus interner Erfahrung und externen Impulsen, die dem Unternehmen zugutekommt.“

Vom Elektroinstallateur zum Kaufmännischen Leiter
Eigentlich war Ralf Wernicke mit seinem Beruf als Elektroinstallateur zufrieden: sieben Jahre arbeitete er bereits bei Rudolf Fritz als Elektroinstallateur, Obermonteur und bauleitender Obermonteur auf verschiedenen Projekten mit, unter anderem bei den Kunden Opel, EDS, Merck und VDO.
Als neue persönliche Herausforderung sah er die Möglichkeit eines Wechsels in den Innendienst, wo er als kaufmännischer Angestellter für die Kalkulation, Einkauf und Abrechnung von einzelnen Klein- und Großprojekten zuständig war. Dort entdeckte er seine Freude an der kaufmännischen Projektabwicklung und schulte sich entsprechend weiter.
2016 wurde er dann zum kaufmännischen Leiter der Elektro- und Datentechnik Hauptsitz Rüsselsheim ernannt. Im gleichen Jahr feierte er bereits sein 25-jähriges Firmenjubiläum.


„Durch die große Bandbreite der Leistungen von Rudolf Fritz bin ich mit den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen in Kontakt gekommen. Das hat mich neugierig gemacht und immer, wenn ich etwas dazulernen wollte, wurde ich von der Firma unterstützt.”


Mandy Kinner

„Ich werde oft gefragt, wie das ist als einzige Frau in einer Werkstatt. Ich finde es vollkommen normal. Das ist auch Politik bei Rudolf Fritz: Alle werden gleich wertgeschätzt, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrem Glauben oder ihrer Herkunft.“

Allein unter Männern
Mandy Kinner kennt sich aus mit Männern: Zu Hause warten drei Söhne und der Ehemann, in der Werkstatt von Rudolf Fritz Eisenach ist sie von sieben Kollegen umgeben. Mandy Kinner ist eine der wenigen Facharbeiterinnen für Antriebs- und Elektrotechnik in der gesamten Branche. Gelernt hat sie Elektromechanikerin, nachdem sie ihrem Vater über die Schulter geschaut hatte. Er war Abteilungsleiter Hauptmechanik im ehemaligen Automobilwerk Eisenach (AWE). Gleich nach ihrer Ausbildung wechselte Mandy Kinner ebenfalls dorthin – kurz bevor Rudolf Fritz die Abteilung übernahm.


Ein ganzes Berufsleben in der Wickelei
Schon bei AWE war Mandy Kinner in die Wickelei „hineingerutscht“, brachte sich die Feinheiten dieser Technik bei und kam nicht mehr davon los. Sie liebt die Abwechslung in der Werkstatt: Kein Tag ist gleich, jeder Motor anders. Am Band stehen – das wäre nichts für sie. Auch mit Kunden kommt sie häufig in Kontakt, viele davon haben eilige Aufträge. Mandy Kinner nimmt es gelassen – nach all den Jahren bringt sie so schnell nichts aus der Ruhe. Ihr Handwerk ist nach wie vor gefragt, die Kundschaft kommt aus einem weiten Umkreis, und die Werkstatt profitiert von der Auto- und Zuliefererindustrie, die sich in Eisenach angesiedelt hat. Auch Handwerksbetriebe zählen zu den Kunden, und von Zeit zu Zeit bringt Mandy Kinner defekte Kleingeräte wie Bohrmaschinen und Winkelschleifer wieder zum Laufen.


Das Arbeitsklima stimmt
Mit ihren Kollegen kommt Mandy Kinner bestens aus. Auch in der Hauptniederlassung in Rüsselsheim, wo sie die ersten Monate nach der Übernahme verbrachte, fühlte sie sich direkt angenommen und wertgeschätzt. Ein Ost-West-Gefälle hat sie bei Rudolf Fritz noch nie wahrgenommen – und so sah sie auch nie einen Grund, das Unternehmen zu wechseln.